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Kurzer Beschrieb
Das Dorf liegt geschützt zwischen den bewaldeten Hügelzügen Stein Fasnachtflue, Sanzenberg und Stadlerberg, gleichsam in einer lieblichen Mulde eingebettet, die sich nur nach Norden gegen den Rhein öffnet.
Funde von monumentalen Mammutzähnen zeigen, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Weiach bis vor 10000 Jahren die Riesen der Eiszeiten lebten. Dass Weiach auch schon sehr früh vom Menschen besiedelt wurde, beweisen Feuersteinsplitter, ein Steinbeil aus der Jungsteinzeit, Gräberfunde wie Bronzespangen und -nadeln sowie ein Dolch aus der Bronzezeit.
Über dem Dorf, auf einem Felsvorsprung des Wörndel, dem so genannten "Leuechopf", und im Ebnet, befinden sich noch heute zwei Wallanlagen; man deutet sie als Fluchtburgen, in deren Schutz sich die Bevölkerung bei kriegerischen Angriffen zurückzog. An die Römerzeit erinnern Wachtturmfundamente entlang des Rheins, die unter Kaiser Valentinian als Teil eines Abwehrsystems gegen die aus dem Norden vordringenden Alamannen errichtet wurden.
Erstmals wurde Weiach 1271 urkundlich erwähnt. Seit dem 13. Jahrhundert sind Viehzucht und Ackerbau die Haupterwerbsquellen der Einwohner. Aber auch der Weinbau spielte bis ins 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle. Viele Rebbauern führten nebenbei eine kleine Schenke.
www.weiach.ch 
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